Gemeldete Unfälle – Missbrauch des Notrufes

(hb/jf) Kurz nach Mitternacht war zunächst ein Verkehrsunfall im Stadtgebiet von Röthenbach, dann auch zwischen Schwaig und Behringersdorf gemeldet worden, weshalb innerhalb von gut 5 Minuten beide Wehren alarmiert wurden. Ferner waren mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Polizei im Einsatz.

Um auszuschließen, dass ggf. eine falsche Örtlichkeit gemeldet wurde, suchten wir auch die Kreisstraße LAU 15 in Richtung Diepersdorf ab, bis schließlich feststand, dass bei beiden Notrufen kein tatsächliches Unfallgeschehen vorlag und sich ein Anrufer einen „Spaß“ erlaubt hat.

Dass der Missbrauch des Notrufes kein Spaß, sondern sogar eine Straftat ist, wird der Anrufer, der durch die Polizei schnell ermittelt werden konnte, schon bald erfahren, wenn er sich vor Gericht verantworten muss und die Rechnungen über die Einsätze der Rettungsdienste, der Polizei und der Feuerwehren erhalten wird.

§ 145 Abs. 1 StGB: Wer absichtlich oder wissentlich Notrufe oder Notzeichen missbraucht oder vortäuscht, dass wegen eines Unglücksfalles oder wegen gemeiner Gefahr oder Not die Hilfe anderer erforderlich sei, wird mit Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft.


Einsatzart Technische Hilfeleistung
Alarmierung THL 1
Einsatzstart 26. Dezember 2019 00:35
Einsatzdauer ca. 0,5h
Fahrzeuge Kommandowagen KdoW
Löschgruppenfahrzeug LF 16/12
Rüstwagen RW
Löschgruppenfahrzeug LF 20