Kameradschaftsabend 2022

29. Oktober 2022
öffentliches Engagement Feuerwehrverein
Ehrungen und Beförderungen nach langer Pause

Nach drei Jahren pandemiebedingter Unterbrechung konnte am gestrigen Samstag endlich wieder ein Kameradschaftsabend stattfinden. Als Veranstaltungsort hatten wir den Bürgersaal in Behringersdorf gewählt.

Unser erster Vorstand Tobias Graßmann eröffnete die Veranstaltung mit der Begrüßung der aktiven und ehemaligen Kameradinnen und Kameraden, Mitglieder und Ehrenmitglieder, Kreisbrandinspektor Oliver Heinecke, Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gemeinderat, darunter unser erster Bürgermeister Thomas Wittmann, der zweite Bürgermeister Peter Schuster, die dritte Bürgermeisterin Doris Bassimir und Feuerwehrpfleger Walter Neumann. Nur kurze Zeit später konnte auch unser Landrat Armin Kroder begrüßt werden.

Bürgermeister Wittmann lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Gemeinde und hob hervor, dass gerade durch Institutionen wie die einer Freiwilligen Feuerwehr Kontinuität und Bewahrenswertes erhalten bleibt. Gerade die am Abend anstehenden Ehrungen für 25 oder 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst verkörpern diese Werte und trotz wachsender und neuer Herausforderungen kann man sich immer auf die Feuerwehr verlassen. Ohne andere ehrenamtliche Tätigkeiten weniger wertzuschätzen bezeichnete Bürgermeister Wittmann den freiwilligen Feuerwehrdienst als „Ehrenamt plus X“, bestehend aus Einsatzdienst, Ausbildung und Übungen, Kameradschaft und Vereinsleben mit Ausflügen, Feiern und auch Unterstützung anderer Einrichtungen innerhalb der Gemeinde. Die anwesenden Mitglieder der Jugendgruppe begrüßte er als „Zukunft der Feuerwehr“.

Landrat Armin Kroder, der im Anschluss auch die staatlichen Ehrungen für 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst vornahm, dankte insbesondere auch den Familienangehörigen für die Unterstützung der ehrenamtlich aktiven Partnerinnen und Partner. Er erwähnte, dass Teile der Bevölkerung noch immer der Meinung sind, dass im Fall der Fälle „Hauptberufliche“, also bezahlte Einsatzkräfte, anrücken. Hierzu fand Kreisbrandinspektor Oliver Heinecke bei seiner Begrüßung einen schönen Satz, nämlich dass wir unsere Freizeit zwar kostenlos opfern, dieses Opfer aber ganz gewiss nicht umsonst ist.

Mit dem staatlichen Feuerwehr-Ehrenzeichen wurden Klaus Nowak und Peter Schuster für 40 Jahre, Simone Beckenbauer, Petra Schuster, Klaus Sailer, Michael Kormann und Thorsten Schlütter für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt.

Regina Nowak wurde für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft, Richard Hufnagel sogar für 60 Jahre geehrt.

Für die in den letzten drei Jahren erworbenen, zusätzlichen Ausbildungen und Qualifizierungen bzw. Spezialisierungen z.B. Sprechfunk, Aufzugführer, Großtierrettung, Maschinist, PSNV für Einsatzkräfte, Gruppenführer, Zugführer usw. wurden die Zeugnisse ausgegeben.

Christian Leithner, Julian Schlie und Frank Schmidt wurden zum Löschmeister, Steffen Köstler, Florian Schuster und Marc Winkler zum Hauptfeuerwehrmann, Jörg Fröber und Simone Beckenbauer zum Oberfeuerwehrmann bzw. -frau befördert, Alina Herpich wurde zur Feuerwehrfrau ernannt.

Die Dienstaltersabzeichen für 30 Jahre erhielten Doris Hausmann und Peter Wiedermann, für 20 Jahre Frank Schmidt und für 10 Jahre Marc Winkler, Florian Schuster, Christian Leithner, Steffen Köstler, Christof Kirschner und Jörg Fröber.