Kameradschaftsabend 2023

28.10.2023
Feuerwehr Verein
Ehrungen, Beförderungen und Ausbildungsnachweise

In diesem Jahr hatten wir uns für das Restaurant Pegnitzblick mit seiner neuen Pächterin Silke Walther als Veranstaltungsort entschieden.

Unser erster Kommandant Harald Bock - der erste Vorstand Tobias Graßmann ließ sich krankheitsbedingt entschuldigen - eröffnete die Veranstaltung und begrüßte alle anwesenden aktiven Kameradinnen und Kameraden, die passiven und fördernden Mitglieder, darunter die Ehrenmitglieder Walter Krämer, Gerhard Simon und Kurt Heinloth, den ersten Bürgermeister Thomas Wittmann, den zweiten Bürgermeister Peter Schuster, die dritte Bürgermeisterin Doris Bassimir, Feuerwehrpfleger Walter Neumann, Gemeinderätin Petra Götz und Gemeinderat Dr. Frank Riedel sowie die anwesenden Angehörigen.

Im offiziellen Teil, der dem Abendessen folgte, dankte Bürgermeister Wittmann dem heutzutage leider nicht mehr selbstverständlichen, ehrenamtlichen und selbstlosen Engagement. Sein Dank an die Feuerwehr erfolgte aber nicht nur als Bürgermeister, sondern im Namen einer jeden Schwaiger Bürgerin und eines jeden einzelnen Schwaiger Bürgers. Er hob hervor, dass sich die Schwaiger 365 Tage im Jahr, 7 Tage pro Woche und 24 Stunden am Tag auf ihre gut ausgebildeten und ausgerüsteten „Freiwilligen“ verlassen können, die immer dann da sind, wenn jemand in Not ist und die Hilfe der Feuerwehr benötigt, gleich welcher Art.

Er dankte uns im Namen der Gemeinde auch für das Engagement und die Unterstützung für die Gemeinde, sei es bei Schloss- und Weinfest, beim Aufstellen des Kirchweihbaumes, beim Absichern des Fronleichnamsumzuges oder beim Stellen der Abordnung für den Volkstrauertag, um nur einige Beispiele zu nennen.

Alles in allem ist die Feuerwehr für die Gemeinde nicht nur ein Verein, sondern ein „Verein plus X“ und er schloss seine Rede mit den Worten „Macht weiter so“ ab.

Feuerwehrpfleger Walter Neumann richtete einen gemeinschaftlichen Dank auch an unsere Kameradinnen und Kameraden aus Behringersdorf, gesamt betrachtet wurden in der Gemeinde sage und schreibe 3000 Einsatzstunden geleistet! Doch werden wir dafür bezahlt? Nein! Denn für uns Kameradinnen und Kameraden, die sich stets gegenseitig aufeinander verlassen können, ist der Feuerwehrdienst kein Beruf, sondern eine Berufung für die es keinen Lohn gibt bzw. ist unser Lohn das gute Gefühl, jemandem in Not geholfen zu haben!

Dafür gibt die Freiwillige Feuerwehr etwas – und das gerne und jederzeit – nämlich Freizeit. Und dies nicht nur, wenn die Leitstelle über Meldeempfänger zum Einsatz ruft, sondern auch für Übung, Ausbildung und Zusatzqualifikationen.

Nach dem Dank unseres ersten Kommandanten auch an die Partnerinnen und -partner, die immer dann auf ihre Liebsten verzichten, wenn die Feuerwehr gefordert ist, folgten die Ehrungen, Beförderungen und Zeugnisausgaben.

Für 30 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden Klaus-Dieter Berschinski und Familie Bassimir geehrt, Herr Dr. Leonhard Söldner für 50 Jahre.

Mehrere Mitglieder der Jugendgruppe haben die Grundausbildung (MTA) abgeschlossen, ebenso wieder neu- und/oder quer „eingestiegene“ Erwachsene.

Für Aus- und Fortbildungen an Feuerwehrschulen und auf Landkreis- und Bezirksebene wurden Zeugnisse ausgegeben z.B. für Atemschutzgerätewarte, Kettensägen-Ausbildung, Drehleitermaschinisten, Psychosoziale Notfallversorgung, Sondersignal-Fahrtrainer u.v.m.

Zum Feuerwehrmann ernannt wurden Phillip Reizner, Max Amann, Aaron Sommerer, Jörn Rechenburg, Patrick Gleissenberg, Monika Fröber wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert.

Daniel Gramlich wurde für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt.